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Die endoskopische OP Technik ermöglicht die Operation durch einen minimalinvasiven (6mm) Hautschnitt. Keine Narbe in der Belastungszone. Schnelle Rehabilitation! Hoher Patienten-Komfort! Profitieren Sie von der
neuen, endoskopischen
Operationsmethode
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Carpaltunnelsyndrom2020-12-29T13:12:35+01:00

KARPALTUNNELSYNDROM

URSACHEN – PRÄVENTION – BEHANDLUNGvv

CARPALTUNNEL-
SYNDROM

URSACHEN – PRÄVENTION – BEHANDLUNG

CARPALTUNNEL-
SYNDROM

URSACHEN – PRÄVENTION – BEHANDLUNG

KARPALTUNNELSYNDROM
WAS IST DAS?

Das Karpaltunnelsyndrom ist das häufigste Nervenkompressionssyndrom des Menschen. Es handelt sich um eine Einengung des mittleren Handnervs (Nervus medianus) im Bereich des Handgelenkes. Die Ursache ist meist unklar.

Im Bereich des Handgelenkes verlauft der Nerv mit den Sehnen der Handbeuger durch einen engen Kanal, den sogenannten Karpaltunnel. Durch Verengung dieses Kanals kann es zum Druck auf den Nerven kommen und Schmerzen und Missempfindungen auslösen.

Bei länger bestehender Nerveneinengung kann es auch zu einer Schwäche der Handmuskulatur kommen, zu einer Minderung des Tastgefühls und Funktionsminderung vor allem des Daumens.

Ihr Spezialist für die endoskopische
(minimalinvasive) Karpaltunnel-Operation:

OA Dr. Georg
C. Bézard

Facharzt für Orthopädie & Traumatologie
Facharzt für Unfallchirurgie

  • 12+ Jahre Handchirurgie
  • Handchirurgische Ausbildung im UKH Lorenz Böhler
  • OA Universitätsklinikum Tulln und Klosterneuburg
TERMIN VEREINBAREN

Erscheinungsbild

Die typischen Symptome des Karpaltunnelsyndroms sind Gefühlsstörungen im Bereich des Daumens, des Zeigefingers, des Mittelfingers sowie der daumenzugewandten Hälfte des Ringfingers. Diese treten vor allem bei handintensiven Tätigkeiten auf wie Autofahren, Motorradfahren, Tennisspielen, aber auch beim Telefonieren oder Lesen auf. Typisch ist auch der am meisten Beschwerden verursachende Nachtschmerz im Bereich der besagten 3½ Finger. Häufige Begleitsymptome ist der sogenannte Schnappfinger oder auch schnellender Finger genannt, der im Rahmen des Karpaltunnelsyndroms mitversorgt werden kann.

Ursachen des Carpaltunnelsyndroms

Die genauen Ursachen des Karpaltunnelsyndroms sind nicht bekannt. Frauen sind bis zu 3x so häufig betroffen als Männer. Bei Kindern tritt das Karpaltunnelsyndrom praktisch nicht auf. Verschiedene Konditionen tragen zur Entstehung des Karpaltunnelsyndroms bei. Dazu gehören:

• starke manuelle Arbeit
• Schwangerschaft
• Nierenschädigungen
• Frakturen im Bereich des Handgelenkes
• Diabetes mellitus
• häufige Sehnenscheidenentzündungen

• chronische Polyarthritis
• Hypothyreosen
• Infektionen im Handbereich
• postoperative Beschwerden
• Alkoholmissbrauch
• Sklerodermie

Diagnostik

Hinweisend auf das Karpaltunnelsyndrom sind vor allem die nächtlichen Schmerzen die in die Fingerspitzen des Daumens, Zeige-, Mittel- und Ringfingers ausstrahlen. Die Schmerzverstärkung untertags bei manuellen Tätigkeiten mit der betroffenen Hand sind ebenfalls ein Hinweis auf die Karpaltunnelsymptomatik. Der kleine Finger ist in der Regel nicht betroffen, es sei denn es besteht ein zusätzliches Sulcus nervi ulnaris Syndrom, ein Einengungssyndrom des ellenseitigen Handnervens. Auch Beschwerden im Bereich der Halswirbelsäule können die Symptome eines Carpaltunnelsyndroms simulieren. Daher gibt die klinische Untersuchung die weiteren Hinweise auf das Vorliegen eines Carpaltunnelsyndroms. Typisch sind vor allen 2 klinische Zeichen:

  1. Tinel-Hofmann-Zeichen:
    durch Beklopfen des beugeseitigen Handgelenkes entstehen elektrisierende Missempfindungen im Bereich der betroffenen Finger.
  2. Das Phalen-Zeichen:
    durch starke Beugung oder Überstreckung des Handgelenkes kommt es zu den typischen Missempfindungen im Versorgungsgebiet des Nervus medianus. Die Beugung muss bis zu 1 Minute gehalten werden.

Um eine genaue Therapie festzulegen muss jedoch immer eine Nervenleitgeschwindigkeitsmessung durchgeführt werden, welche die subjektiven Beschwerden objektiv von anderen Ursachen abgrenzen lässt. In manchen Fällen kann auch der hochauflösende Ultraschall wertvolle Informationen bringen, vor allem wenn es sich um Karpaltunnelsyndrom-Rezidive handelt.

SO STELLEN SIE FEST, OB SIE AM KARPALTUNNELSYNDROM LEIDEN

– DER 3 PUNKTE SCHNELLCHECK

  1. Typischer Nachtschmerz – betroffen sind Daumen, Zeige- und Mittelfinger
  2. Taubheitsgefühl der drei Finger
  3. Verschlechterung der Symptome bei handintensiven Tätigkeiten
  • Nervenleitgeschwindigkeitsmessung
  • und/oder die weiteren Symptome weiter unten

Warten Sie nicht zu lange mit einer Therapie oder einer Behandlung, denn je früher die Schmerzen behandelt werden, desto höher die Erfolgschancen!

Holen Sie sich Rat vom Experten Dr. Georg Bézard!

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Handgelenksschmerzen

Die Schmerzen strahlen vom Handgelenk in den Daumen, Zeige- und Mittelfinger der betroffenen Hand aus und sind aktivitätsabhängig.

Die Hände schlafen ein

Teilweise schlafen die Hände bei Aktivitäten oder auch in der Nacht ein und es entsteht ein taubes Gefühl im Bereich des Daumens, Zeige- und Mittelfingers.

Gelenksschmerzen der Fingern

Manchmal treten zusätzlich durch das reduzierte Benutzen der Hand Gelenksbeschwerden im Bereich der betroffenen Finger auf, oder es entsteht auch ein Schnappfinger.

Elektrisierende Schmerzen

Beim Beklopfen über dem Handgelenk entstehen elektrisierende Empfindungen, die in die Finger ausstrahlen.

Beschwerdeverstärkung bei Aktivität

Die Beschwerden werden typischerweise bei Aktivitäten wie Radfahren, Motorradfahren, Tennisspielen, Teigkneten, etc. verstärkt und bessern sich in der Ruhe.

Taubheitsgefühl

Bei länger anhaltenden Carpaltunnelsyndromen kann auch ein Taubheitsgefühl im Bereich der betroffenen Finger entstehen, welches permanent anhaltend ist und auch auf andere Therapiemaßnahmen nicht mehr anspringt.

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LEIDEN NICHT!

Je länger Sie warten, desto länger sind Sie
nicht nur in Ihren Tätigkeiten eingeschränkt
– der Zustand kann sich auch verschlechtern!

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KARPALTUNNELSYNDROM BEHANDELN

Das Carpaltunnelsyndrom kann in der Anfangsphase konservativ behandelt werden, das heißt man kann ohne eine Operation eine Heilung erzielen. Fortgeschrittene Carpaltunnelsyndrome entwickeln sich in der Regel nicht zurück. Man kann dann die Beschwerden mit konservativen Maßnahmen, das heißt ohne Operation, lindern jedoch nicht vollständig verschwinden lassen. In diesen Fällen hilft meistens nur der operative Weg. Hierzu gibt es verschiedenste Methoden. Dr. Georg Bezard verwendet in der Regel die endoskopische (minimal invasive) Variante, bei der nur ein 7mm messender Hautschnitt gesetzt wird. Diese Operationstechnik ist besonders schonend und führt zu einer rascheren Eingliederung ins Beruf- und Privatleben.

Bei leichten Beschwerden oder beginnenden Carpaltunnelsyndrom

Im Frühstadium lässt sich das Carpaltunnelsyndrom durch physiotherapeutische Maßnahmen unter Kontrolle bringen. Mit verschiedenen Bewegungsübungen können sich die Symptome bessern oder sogar ganz verschwinden. Wenn das Carpaltunnelsyndrom aufgrund von bestimmten Ereignissen wie zB schwere manuelle Arbeit oder einem Arbeitsunfall, Schwangerschaft, etc. entstanden ist, welche in Zukunft nicht mehr gemacht werden, kann es sich durch konservative Therapiemaßnahmen auch vollständig zurückbilden. Medikamentös können auch Entzündungshemmer eingesetzt werden, die oral eingenommen werden. Die Kryotherapie (Kältetherapie) ist ebenfalls eine effektive Methode in der Akutphase. Sogenannte Carpaltunnelschienen in der Nacht, welche beim orthopädischen Fachhandel zu bekommen sind, können die nächtlichen Schmerzen deutlich verbessern oder sogar aufheben.

Im Rahmen einer Schwangerschaft sollte aufjedenfall abgewartet werden, ob sich die Symptomatik nach der Geburt verbessert.

Bei länger anhaltender Symptomatik über Monate bzw. auch Jahre ist nicht davonauszugehen, dass sich das Carpaltunnelsyndrom vollständig zurückentwickeln kann. In den meisten Fällen nimmt die Beschwerdesymptomatik im Laufe der Zeit zu und eine operative Versorgung ist die Therapiemöglichkeit der Wahl.

Bei starken oder langanhaltenden Beschwerden, operative Therapie

Bei der Carpaltunneloperation wird das querverlaufende Band, welches den Karpaltunnel schließt, durchtrennt und so dem darunter liegenden Nerven wieder mehr Platz verschafft. Es gibt verschiedenste Operationstechniken, die man im Wesentlichen in offene und minimal invasive Operationsverfahren unterteilt.

  • Offene Operationstechnik:
    Dies ist die klassische Operationstechnik des Carpaltunnelsyndroms. Es wird ein längsverlaufender Hautschnitt zwischen Daumenballen und Kleinfingerballen gesetzt. Dieser ist in der Regel 3-5cm lang. Es wird unter Sicht das Retinakulum flexorum, welches den Karpaltunnel verschließt, gespalten. Dadurch erreicht man eine Druckentlastung des Nervus medianus.
  • Minimal invasive Operationstechniken:
    Bei den verschiedenen minimal invasiven Varianten wird durch einen kleineren Hautschnitt der Karpaltunnel aufgesucht. Nach Einlegen einer Sicherungsschiene wird der Karpaltunnel gespalten.
  • Endoskopische Operationstechnik:
    Bei der von OA Dr. Bezard verwendeten endoskopischen Operationstechnik wird ein 7mm Hautschnitt im Bereich der Beugefalte des Handgelenkes gesetzt. Diese Schnittführung bietet den enormen Vorteil, dass sie außerhalb der Belastungszone der Hand gelegen ist. Über diesen Hautschnitt wird eine Kamera in den Karpaltunnel eingeführt und das karpaltunnelverschließende Band (Retinakulum flexorum) unter Sicht von innen heraus durchtrennt.

Vorteile der endoskopischen Technik:

  • am offensichtlichsten ist der kleine Hautschnitt, der nicht in der Belastungszone liegt.

  • direkte Sicht auf das zu spaltende Retinakulum flexorum.

  • es wird vom „Nerven“ weggeschnitten, dadurch ist eine Nervenverletzung weniger leicht möglich.

  • schnellere Rehabilitation.

  • beide Hände können gleichzeitig operiert werden.

  • kleinere Narbe

  • kosmetisch besseres Ergebnis.

Nachteile der endoskopischen Technik:

  • bei Rezidiv oder Folgeoperationen ist der Eingriff nur offen möglich.

So läuft der Eingriff ab

Schritt 1:

Es wird ein 7mm Hautschnitt im Bereich der Handgelenksbeugefalte gesetzt.

Schritt 2:

Der Carpaltunnel wird sondiert und gereinigt

Schritt 3:

Es wird das Endoskopische Instrument mit Kamera und integriertem Messer eingeführt.

Schritt 4:

Das Retinakulum flexorum (Dach des Karpaltunnels) wird dargestellt.

Schritt 5:

Das Retinakulum flexorum wird unter direkter Sicht mit einem aufklappbaren Messer zur Gänze gespalten.

Schritt 6:

Nochmalige Kontrolle der vollständigen Spaltung unter direkter Sicht. Das drunterliegende Fettgewebe kommt zur Darstellung.

Nachbehandlung:

Die Wunde wird mit einer Plastisch Chirurgischen Naht verschlossen und ein Verband angelegt. Die Wundkontrolle erfolgt in der Regel am 2. Tag nach der Operation. Die Schmerzen in der Nacht sollten zu diesem Zeitpunkt schon verschwunden sein. Die Nahtentfernung erfolgt am 12 Tag nach der Operation. Eine Schienen Behandlung ist nicht notwendig, jedoch sollte die Hand bis zur Nahtentfernung etwas geschont werden.

Bilder aus dem Operationsraum

Bilder aus dem Operationsraum

Videoanimation zum Eingriff

KARPALTUNNELSYNDROM ÜBUNGEN UND PRÄVENTIONSMASSNAHMEN

Gerade in den Anfangsstadien eines Carpaltunnelsyndroms kann man sehr gut mit konservativen Methoden arbeiten. Leider erkennen viele Patienten das Problem erst in einem späteren Stadium. Bei fortgeschrittenen Symptomen, das heißt wenn sich die Symptome schon über mehrere Monate manifestiert haben, sind konservative Maßnahmen nur bedingt sinnvoll. Die Übungen die beschrieben werden sind nur dann zielführend, wenn diese wirklich täglich und über einen längeren Zeitraum (mindestens ein Monat) durchgeführt werden. Diese Kontinuität ist für viele Patienten in der Praxis schwer umsetzbar. Trotzdem sei erwähnt, dass mit vielen dieser Übungen, sofern eine konsequente Umsetzung erfolgt, eine deutliche Erleichterung und sogar eine komplette Rückbildung der Symptome erzielt werden kann.

Wichtige Präventivmaßnahmen sind:

  • Evaluierung der auslösenden Ursache. Das betrifft vor allem die gewohnten Tätigkeiten am Arbeitsplatz, Hobbies (Gartenarbeit) und sportlichen Tätigkeiten, die die betroffene Hand in einer monotonen Weise beanspruchen, sodass es zu einem Carpaltunnelsyndrom kommen kann. Eventuell kann durch gezielte Umstellungen der Handlungsweisen ein Rückgang der Symptomatik bewirkt werden.
  • Bei Auftreten der Symptomatik sofortige Schonung der Hand, das heißt nicht weitermachen bis es zu einer Verschlimmerung der Beschwerden kommt und es man gar nicht aushaltet.
  • Auch die Schlafposition kann Einfluss auf ein Carpaltunnelsyndrom haben, vor allem in der Seitenlage liegen manche Patienten in einer Stellung, in der die Hand zusätzlich im Handgelenk gebeugt wird und so die Symptome über Nacht verstärkt werden.
  • Bei schweren Tätigkeiten der Hand kann mit einer Handgelenksstütze das Handgelenk entlastet werden. Diese kann auch in der Nacht Erleichterung bringen.
  • Einnahme von entzündungshemmenden Medikamenten (NSAR) in der primären Phase, um die Reizung und Entzündung gleich im Anfangsstadium der Symptome zu ersticken. Diese Medikamente sollten aber nicht über einen längeren Zeitraum als 1-2 Wochen eingenommen werden und Bedürfen einer ärztlichen Verordnung. Richtig eingenommen zählen sie aber zu meinen Favoriten bei der Behandlung des Carpaltunnelsyndroms bei Patienten, die keine Operation wünschen.

Übungen die zur Verbesserung eines Carpaltunnelsyndroms beitragen können:

Diese Übungen können im Anfangsstadium des Carpaltunnelsyndroms Erleichterung bringen und bei konsequenter Umsetzung auch bei manifestiertem Carpaltunnelsyndrom ein Abklingen der Symptome ermöglichen. Die Anleitung durch einen Physiotherapeuten wird empfohlen.

Übung 1:

Dehnung im Bereich des Handgelenkes, sowohl die Streckung als auch die Beugung mehrfach am Tag in Dehnung bringen. Hierbei muss darauf geachtet werden, dass man maximal bis zur Schmerzgrenze dehnt. Lieber in kurzen Episoden langsam dehnen und dafür die Übungen wirklich über mehrere Wochen und Monate fortsetzen als eine kurze, starke schmerzhafte Dehnung, die dann schnell wieder abgebrochen wird.

Übung 2:

Streckung und Dehnung auch im Bereich des Ellbogens und des Schultergelenkes. Der Nervus medianus entspringt im Bereich des Halses und verläuft durch den ganzen Arm. Eine Flexibilität und Mobilität im Bereich der gesamten oberen Extremität wirkt sich positiv auf das Carpaltunnelsyndrom aus.

Übung 3:

Nachtlagerungsschienen für Patienten mit Carpaltunnelsyndrom gibt es im orthopädischen Fachhandel. Diese Schienen sollen auch wirklich nur nachts getragen werden, da es beim Tragen der Schiene über 24h und dies eventuell über mehrere Wochen, zu einer Einsteifung des Handgelenkes kommen könnte.

Übung 4:

Massageübungen und Faszienmassage im Bereich des Carpaltunnels und des Unterarms: Patienten berichten von positiven Effekten bei Mobilisierung der Faszien und auch des Gewebes über dem Carpaltunnel. Diese Übungen können im Prinzip selber durchgeführt werden, jedoch empfehle ich zumindest die anfängliche Vorstellung bei einem Physiotherapeuten, der sich auf diese Techniken spezialisiert hat, um sich einschulen zu lassen.

Übung 5:

Trainieren mit Gummiball: Mit einem Trainingsgummiball, den es ebenfalls im orthopädischen Fachhandel zu kaufen gibt, kann die Fingerbinnenmuskulatur trainiert werden, wozu es auch durch ein Bewegen der dazugehörigen Beugesehnen im Carpaltunnel kommt und die Gleitfähigkeit und Durchblutung verbessert wird.

Zusammenfassend:

All diese Übungen zielen im Wesentlichen auf 1. eine Mobilisierung des umliegenden Gewebes und 2. eine Durchblutungsförderung ab. Essentiell ist die konsequente Umsetzung der Übungen über einen längeren Zeitraum sowie viel, viel Geduld.

Dr. Georg C. Bézard

Facharzt für Orthopädie und Traumatologie
Facharzt für Unfallchirurgie

Leiter der Schulterambulanz im Universitätsklinikum Tulln/Donau
Oberarzt an der orthopädisch Tagesklinik Klosterneuburg

Jahrgang 1980, verheiratet, 2 Kinder.

Welche Berufe Bergen ein erhöhtes CTS-Risiko?2020-08-24T12:46:07+02:00

Eine französische Arbeitsgruppe konnte zeigen, dass CTS in Berufen der Landwirtschaft, Bau aber auch in Berufen wie chemische Industrie, Metallverarbeitung und im Transportwesen gefunden werden. Monotone Arbeiten sowie körperlich schwere Arbeit disponieren besonders zu CTS. Insgesamt wurde das CTS in allen Berufsgruppen gefunden, ausgenommen bei geistlichen.

Benötige ich für die Operation eine Narkose?2020-08-24T12:46:44+02:00

Die Operation kann in einer Kurznarkose oder auch in einer Plexusanästhesie des Armes durchgeführt werden. Bei einer Plexusanästhesie wird der Arm mit einem Lokalanästhetikum im Bereich der Schulter betäubt.

Kann die Operation in der Ordination durchgeführt werden?2020-08-24T12:47:08+02:00

Die endoskopische Carpaltunnelspaltung bedarf eines speziellen Endoskopes, welches nur im Rahmen einer Operation in einem Operationssaal verwendet werden kann. Die offene Technik könnte auch in einer Ordination durchgeführt werden und wird so teilweise praktiziert. Die sterilen Bedingungen eines Operationssaals bringen allerdings nicht nur hygienetechnisch, sondern auch sicherheitstechnisch deutliche Vorteile gegenüber einem kleinen Eingriffsraum.

Welche Untersuchungen benötige ich beim Erstgespräch?2020-08-24T12:47:32+02:00

Die wichtigste Untersuchung ist die Nervenleitgeschwindigkeitsmessung. Sollten sie bereits eine haben, nehme Sie diese bitte zur Erstuntersuchung mit. Sollten Sie keine haben, können Sie mich kontaktieren und Sie bekommen von mir einen Verordnungsschein, mit dem Sie im geeigneten Institut eine Nervenleitgeschwindigkeitsmessung durchführen können. Ohne Nervenleitgeschwindigkeitsmessung ist keine Operation möglich. IN bestimmen Fällen kann auch ein Ultraschall Vorteile bringen, dieser ist jedoch in der Regel nicht erforderlich.

Wie lange sind die Wartezeiten auf eine Carpaltunneloperation?2020-08-24T12:47:51+02:00

Die Wartezeiten variieren zwischen 2 und 4 Wochen.

Ist ein Spitalsaufenthalt notwendig oder kann die Operation tagesklinisch durchgeführt werden?2020-08-24T12:48:15+02:00

Ja, die Operation kann tagesklinisch durchgeführt werden. Eine Übernachtung im Spital ist nicht notwendig.

Kann man nach der Operation Autofahren?2020-08-24T12:48:48+02:00

Wahrscheinlich kann man nach der Operation Autofahren, gesetzlich ist das nicht erwünscht. Versicherungstechnisch stellt es auch ein Problem dar, wenn man mit einer frischen Operation einen Unfall haben sollte.

Wann bin ich nach der Operation wieder einsatzfähig?2020-08-24T12:49:07+02:00

In der Regel wird nach 12 Tagen die kleine Naht entfernt. Dann können die meisten Alltagstätigkeiten wieder uneingeschränkt durchgeführt werden. Auch Sport, der keine starke manuelle Tätigkeit mit der Hand voraussetzt, ist meistens problemlos möglich. Stützender Sportarten sind ca. nach 4 Wochen wieder gut möglich.

OA Dr. Georg
C. Bézard

Facharzt für Orthopädie
und Traumatologie
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