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Eine Spritze unter Ultraschall statt einer Operation – das klingt gut.
Warum ich die Hydrodissektion nicht durchführe, was die Kortisonspritze zusätzlich kann und wann eine Injektion überhaupt sinnvoll ist.
Die Hydrodissektion wird seit einigen Jahren als schonende Alternative zur Operation beworben: eine Spritze unter Ultraschallkontrolle, kein Schnitt, keine Ausfallzeit. Die Frage, die mir Patientinnen und Patienten dazu stellen, ist immer dieselbe – hilft das wirklich? Meine Antwort vorweg, damit Sie wissen, woran Sie sind: Ich führe die Hydrodissektion mit Glukoselösung nicht durch und empfehle sie auch nicht. Nicht weil sie schadet, sondern weil die Kortisoninjektion unter Ultraschall dasselbe kann und zusätzlich etwas, das die Glukoselösung nicht kann.
Das Wichtigste in Kürze
• Bei der Hydrodissektion wird unter Ultraschallsicht Flüssigkeit rund um den Mittelnerv eingebracht, um ihn aus seinen Verklebungen zu lösen. Die Wirkung ist rein mechanisch.
• Eine Kortisoninjektion tut mechanisch genau dasselbe – das Volumen löst die Verklebungen ebenso – und hemmt zusätzlich die Entzündung, die den Druck erzeugt.
• Deshalb ist die Kortisonspritze die bessere Wahl: gleiche mechanische Wirkung, dazu ein Wirkstoff, der an der Ursache ansetzt, und eine ungleich größere Datenbasis.
• Beide sind meist keine Dauerlösung. Nach zwölf Monaten ist nur noch rund ein Viertel der Behandelten deutlich gebessert.
• Ihr eigentlicher Nutzen: Sie können die Operation bei leichten Fällen in die Zukunft verschieben.
• Bei dauerhafter Taubheit oder jahrelangem Verlauf ist die Spritze der falsche Weg. Dort kostet Zuwarten Substanz.
Was bei einer Hydrodissektion tatsächlich passiert
Der Mittelnerv läuft im Karpaltunnel durch einen engen Raum, den er sich mit neun Sehnen teilt. Bei einem Karpaltunnelsyndrom gleitet er dort nicht mehr frei, sondern verklebt mit dem umliegenden Gewebe. Jede Handgelenksbewegung zerrt dann am Nerv, statt ihn gleiten zu lassen.
Bei der Hydrodissektion wird unter hochauflösender Ultraschallkontrolle eine Nadel neben den Nerv geführt und Flüssigkeit eingebracht. Diese Flüssigkeit drängt das verklebte Gewebe auseinander – der Nerv wird regelrecht freigespült.
Entscheidend ist, was dabei wirkt: das Volumen, nicht der Inhalt. Deshalb wird häufig fünfprozentige Glukoselösung verwendet, also ein Mittel ohne eigene Arzneiwirkung. Und genau deshalb ist der Begriff irreführend, sobald man ihn gegen die Kortisonspritze stellt – dazu gleich mehr.
Wichtig ist in jedem Fall der Ultraschall. Eine Injektion in den Karpaltunnel ohne Bildkontrolle ist heute nicht mehr zeitgemäß: Der Nerv liegt wenige Millimeter unter der Haut, und wer ihn nicht sieht, kann ihn treffen.
Warum ich die Kortisonspritze vorziehe
Das ist der Kern, und er wird in der Werbung für die Hydrodissektion regelmäßig übergangen.
Eine Kortisoninjektion ist bereits eine Hydrodissektion. Wenn ich unter Ultraschall fünf Milliliter neben den Nerv einbringe, löst dieses Volumen die Verklebungen – völlig unabhängig davon, was darin gelöst ist. Der mechanische Effekt, der die Hydrodissektion ausmacht, tritt bei der Kortisonspritze in gleicher Weise ein. In den Studien läuft das Kortison deshalb auch als eine der Injektionslösungen der Hydrodissektion mit, nicht als etwas anderes.
Kortison kann zusätzlich etwas, das Glukose nicht kann. Die Enge im Karpaltunnel entsteht in den meisten Fällen durch eine Schwellung des Sehnengleitgewebes. Das ist ein entzündlicher Vorgang, und genau dort greift das Kortison an. Die Glukoselösung schiebt Gewebe auseinander; das Kortison schiebt Gewebe auseinander und bekämpft die Schwellung, die den Druck erzeugt. Das ist kein kleiner Unterschied, sondern der Unterschied zwischen Symptom und Ursache.
Die Datenlage ist nicht vergleichbar. Zur Kortisoninjektion gibt es randomisierte Studien über fünf Jahre und eine Vergleichsstudie gegen die Operation an 934 Patientinnen und Patienten. Zur Hydrodissektion mit Glukose gibt es Arbeiten über wenige Monate, meist aus zwei Forschungsgruppen, und eine einzige Studie über zwölf Monate. Wenn zwei Verfahren gleich gut wirken, nehme ich das besser untersuchte.
Und der oft genannte Vorteil der Glukose ist in der Praxis klein. Kortison kann an der Einstichstelle die Haut aufhellen, das Unterhautfettgewebe schwinden lassen und hebt bei Diabetes für einige Tage den Blutzucker. Das sind reale Nebenwirkungen – sie betreffen aber vor allem wiederholte und blind gesetzte Injektionen. Bei einer einzelnen, unter Ultraschall korrekt platzierten Spritze sind sie selten.
Der Preis ist übrigens kein Argument in die eine oder andere Richtung. Beide Verfahren sind günstig; die Entscheidung fällt an der Wirkung, nicht an den Kosten.
Bleibt ein Fall, in dem die Glukoselösung tatsächlich sinnvoll ist: wenn bereits mehrfach mit Kortison behandelt wurde oder ein Grund vorliegt, Kortison zu meiden. Das ist eine Ausnahme und kein Grundsatz.
Was die Studien kurzfristig zeigen
Die kurzfristigen Daten zur Injektion sind gut, und das sollte man nicht kleinreden. Eine Netzwerk-Metaanalyse fasste neun randomisierte Studien mit 458 Patientinnen und Patienten zusammen und verglich die verschiedenen Injektionsflüssigkeiten miteinander: Glukoselösung, Kochsalz, Kortison, Eigenblutplasma, Lokalanästhetika.
Ergebnis: Die fünfprozentige Glukoselösung schnitt bei der Handfunktion in den ersten Wochen am besten ab, Kortison lag im Mittelfeld. Kochsalzlösung war durchgehend am schwächsten, was für einen echten Effekt der Flüssigkeit spricht und nicht bloß für den Nadelstich. Interessant ist auch die Menge: Fünf Milliliter waren deutlich wirksamer als zehn. Mehr ist hier nicht besser.
Zwei Einschränkungen muss man dazusagen, und beide sind erheblich. Erstens: Diese Auswertung hat nicht nach Schweregrad getrennt. Wer wie stark betroffen war, ging in der Zusammenfassung unter – und genau das ist die entscheidende Frage. Zweitens reichen die meisten dieser Studien nur wenige Wochen bis Monate. Eine Rangliste nach vier Wochen sagt wenig darüber, was nach einem Jahr noch übrig ist.
Was nach einem Jahr übrig bleibt
Hier wird das Bild nüchterner, und hier gleichen sich die Verfahren an. Eine 2026 veröffentlichte Studie an 57 Patientinnen und Patienten mit beidseitigem leichtem bis mittelgradigem Karpaltunnelsyndrom behandelte jeweils eine Hand mit Glukoselösung und die andere mit Kortison – 114 Hände, zwölf Monate Nachbeobachtung.
Beide Verfahren wirkten, und beide etwa gleich gut. Die deutlichste Besserung zeigte sich in den ersten drei Monaten. Nach zwölf Monaten waren noch 29 Prozent der mit Glukose und 25 Prozent der mit Kortison behandelten Hände klinisch bedeutsam gebessert. Bei drei von vier Händen war der Effekt also wieder verschwunden. Der Unterschied zwischen den Gruppen ist zu klein, um darauf eine Entscheidung zu bauen.
Noch länger reicht eine schwedische Arbeit, die Patientinnen und Patienten nach einer Kortisoninjektion fünf Jahre lang verfolgte. Verglichen wurden zwei Dosierungen gegen ein Scheinpräparat. Nach einem Jahr waren 73 beziehungsweise 81 Prozent der Injizierten operiert – gegenüber 92 Prozent in der Scheingruppe. Nach fünf Jahren waren es 83,8 und 91,9 Prozent gegenüber 97,3 Prozent.
Die Injektion verschob den Operationszeitpunkt im Mittel um rund 59 Tage. Sie verhinderte die Operation kaum. Das Fazit der Autoren war deutlich: eine relevante Verzögerung des Operationsbedarfs, aber nur eine geringe Senkung der Operationsrate.
Der entscheidende Punkt: der Schweregrad
Alle bisher genannten Zahlen sind Durchschnittswerte über sehr unterschiedliche Patientinnen und Patienten. Sobald man nach Schweregrad trennt, fällt das Bild auseinander – und zwar dramatisch.
Eine Untersuchung zum Langzeiteffekt der Injektion hat genau das getan und die Zeit bis zum Wirkungsverlust gemessen:
• Leichter Befund: 15 Monate bis zum Therapieversagen
• Mittelgradiger Befund: 5 Monate
• Schwerer Befund: 4,5 Monate
Das ist der ganze Artikel in drei Zeilen. Bei leichtem Befund gewinnt man über ein Jahr – die Hälfte dieser Gruppe hatte länger als 15 Monate Ruhe. Bei mittlerem und schwerem Befund gewinnt man ein knappes halbes Jahr, und dann steht man wieder am Anfang, nur später.
Dazu kommen weitere Prognosefaktoren, die sich in mehreren Arbeiten gezeigt haben: Eine kurze Beschwerdedauer spricht für ein gutes Ansprechen. Eine lange Beschwerdedauer, starke Ausgangsbeschwerden und eine bereits erfolgte frühere Injektion sprechen dagegen.
Anders gesagt: Die Spritze hilft am besten dort, wo der Leidensdruck am geringsten ist. Und sie hilft am wenigsten dort, wo er am größten ist. Das ist unangenehm, aber es ist die Datenlage – und es gilt für jede Injektionslösung gleichermaßen.
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Wann eine Injektion überhaupt sinnvoll ist
Es gibt Situationen, in denen die Spritze genau das richtige Mittel ist. In diesen Fällen setze ich Kortison unter Ultraschall ein:
Bei leichtem Befund und kurzer Beschwerdedauer. Wer seit wenigen Monaten nachts aufwacht und tagsüber normal fühlt, kann damit realistisch über ein Jahr gewinnen – und in dieser Zeit lässt sich mit Nachtschiene und Belastungsanpassung an den Ursachen arbeiten.
Wenn eine vorübergehende Ursache dahintersteckt. In der Schwangerschaft oder bei einer noch nicht eingestellten Schilddrüsenunterfunktion bildet sich vieles von selbst zurück. Hier ist Zeitgewinn tatsächlich die Lösung und nicht nur ein Aufschub.
Zur Überbrückung vor einem geplanten Eingriff. Wenn ein Operationstermin erst in einigen Wochen möglich ist oder ein wichtiger beruflicher Termin dazwischenliegt.
Wenn eine Operation vorerst nicht infrage kommt. Bei Blutverdünnung, die nicht pausiert werden kann, bei akuten Begleiterkrankungen oder wenn jemand schlicht noch nicht bereit ist.
Als diagnostische Hilfe. Spricht jemand auf die Injektion deutlich an, ist die Diagnose bestätigt und die Aussicht auf einen guten Operationserfolg ist erfahrungsgemäß gut.
Wann ich von der Spritze abrate
Ebenso klar sind die Fälle, in denen ich die Injektion – mit welcher Lösung auch immer – für den falschen Weg halte:
Wenn die Taubheit dauerhaft geworden ist. Solange das Gefühl nur nachts oder in bestimmten Haltungen wegbleibt, ist der Nerv gereizt. Wenn es den ganzen Tag über weg ist, ist er geschädigt. Eine Injektion löst Verklebungen und hemmt eine Entzündung – sie repariert keine geschädigten Nervenfasern.
Wenn die Beschwerden seit Jahren bestehen. Die lange Dauer ist in den Studien einer der verlässlichsten Faktoren für ein schlechtes Ansprechen.
Wenn der Daumenballen abnimmt. Hier drängt die Zeit. Muskel, der einmal verschwunden ist, kommt oft nicht vollständig zurück. Jeder Monat Zuwarten kostet hier etwas, das nicht zurückzuholen ist.
Wenn eine erste Injektion bereits enttäuscht hat. Die zweite wirkt statistisch schlechter als die erste.
Mehr dazu, woran sich die Dringlichkeit festmacht, steht unter Ab welchem Messwert wird operiert und Schweregrade beim Karpaltunnelsyndrom.
Spritze oder Operation?
Die Frage ist beantwortet, und zwar mit der größten Studie, die es dazu gibt. In einer Untersuchung an 934 Patientinnen und Patienten waren nach 18 Monaten 61 Prozent der Operierten beschwerdefrei gegenüber 45 Prozent der mit Kortison Behandelten – bei zusätzlich schnellerer Genesung, besserer Funktion und höherer Zufriedenheit. Die Einzelheiten habe ich unter OP oder Kortison: was die Lancet-Studie zeigt aufgearbeitet.
Dazu kommt ein Punkt, der die Abwägung heute verschoben hat. Als die Operation noch einen langen Schnitt in der Handfläche und Wochen Ausfall bedeutete, war der Aufschub durch eine Spritze ein nachvollziehbarer Handel. Mit den ultraschallgezielten und endoskopischen Techniken ist dieser Handel schlechter geworden: Der Eingriff dauert Minuten, erfolgt in örtlicher Betäubung, und bei der ultraschallgezielten Spaltung bleibt nicht einmal ein Hautschnitt zurück.
Wer heute eine Injektion wählt, um die Operation zu vermeiden, vergleicht eine Behandlung, die bei drei von vier Menschen nach einem Jahr nicht mehr wirkt, mit einem Eingriff, der die Ursache dauerhaft beseitigt und am selben Tag wieder nach Hause entlässt. Bei leichtem Befund kann diese Rechnung trotzdem für die Spritze ausgehen. Bei fortgeschrittenem Befund geht sie es selten.
Wie ich damit umgehe
Ich halte die Hydrodissektion mit Glukoselösung nicht für gefährlich oder unseriös. Ich halte sie für überflüssig: Sie leistet den mechanischen Teil dessen, was die Kortisonspritze ohnehin leistet, und lässt den entzündungshemmenden Teil weg. Deshalb biete ich sie in meiner Ordination nicht an.
Was ich stattdessen mache, wenn eine Injektion angezeigt ist: eine Kortisoninjektion unter Ultraschallkontrolle, mit ausreichendem Volumen, sauber neben dem Nerv platziert. Das ist mechanisch dieselbe Behandlung und pharmakologisch die vollständigere.
Und was ich Patientinnen und Patienten dazusage, gilt für beide Verfahren: Eine Injektion ist ein Zeitgewinn, kein Abschluss. Bei leichtem Befund ist dieser Zeitgewinn groß genug, um sich zu lohnen. Bei fortgeschrittenem Befund ist er ein halbes Jahr, und dieses halbe Jahr geht auf Kosten des Nervs.
Deshalb entscheidet bei mir dasselbe wie bei der Operationsindikation: nicht der Wunsch nach der schonenderen Methode, sondern der Zustand des Nervs. Was in Ihrem Fall gilt, lässt sich in einem kurzen Gespräch klären – die Untersuchung und der Ultraschall sagen dazu innerhalb weniger Minuten mehr als jede allgemeine Empfehlung.
Häufige Fragen
Was ist eine Hydrodissektion beim Karpaltunnelsyndrom?
Unter Ultraschallkontrolle wird Flüssigkeit – meist fünfprozentige Glukoselösung – rund um den Mittelnerv eingebracht, um ihn aus Verklebungen mit dem umliegenden Gewebe zu lösen. Der Effekt beruht allein auf dem Volumen, nicht auf einem Wirkstoff.
Was ist besser: Hydrodissektion oder Kortisonspritze?
Die Kortisonspritze. Sie bringt dasselbe Volumen ein und löst die Verklebungen daher genauso, hemmt zusätzlich die Entzündung des Sehnengleitgewebes, die den Druck erzeugt, und ist durch Studien über fünf Jahre weit besser belegt. Die Glukoselösung bleibt eine Alternative, wenn Kortison gemieden werden muss.
Führen Sie die Hydrodissektion durch?
Nein. Ich halte sie für überflüssig, weil die Kortisoninjektion unter Ultraschall mechanisch dasselbe bewirkt und zusätzlich entzündungshemmend wirkt. Wenn eine Injektion sinnvoll ist, setze ich Kortison ein.
Wie lange hält die Wirkung an?
Das hängt stark vom Schweregrad ab, nicht von der Injektionslösung. Bei leichtem Befund liegt die mittlere Dauer bis zum Wirkungsverlust bei etwa 15 Monaten, bei mittelgradigem bei rund fünf, bei schwerem bei viereinhalb Monaten. Nach zwölf Monaten sind insgesamt noch rund ein Viertel der Behandelten deutlich gebessert.
Kann eine Spritze die Operation ersetzen?
In der Regel nicht. Sie kann den Eingriff bei leichten Fällen weit in die Zukunft verschieben, und manchmal reicht dieser Zeitgewinn aus, wenn die Ursache vorübergeht. Als Dauerlösung hat sie sich in den Studien nicht gezeigt: Nach fünf Jahren waren über 80 Prozent der Injizierten dennoch operiert.
Ist die Injektion gefährlich?
Unter Ultraschallkontrolle ist sie sehr sicher. In den ausgewerteten Studien traten keine schweren Nebenwirkungen auf, vereinzelt kam es zu Kreislaufreaktionen und leichten Schmerzen nach der Injektion. Ohne Bildkontrolle steigt das Risiko, den Nerv selbst zu treffen – deshalb sollte sie nur unter Ultraschall erfolgen.
Bei welchen Beschwerden ist sie nicht sinnvoll?
Bei dauerhafter Taubheit, jahrelangem Verlauf, Kraftverlust oder sichtbarer Rückbildung des Daumenballens. Dort geht durch das Zuwarten Nervensubstanz verloren, die sich später nicht immer zurückholen lässt.
Quellen
• Netzwerk-Metaanalyse zu Injektionslösungen bei der Hydrodissektion, 9 randomisierte Studien, 458 Patienten: PMC11790405
• Omejec et al., Glukoselösung gegen Kortison, 114 Hände, 12 Monate Nachbeobachtung, Muscle & Nerve 2026: PMC13332546
• Atroshi et al., Fünfjahresverlauf nach Kortisoninjektion, randomisiert gegen Placebo: PMC8536954
• Langzeiteffekt der Injektion in Abhängigkeit vom elektrodiagnostischen Schweregrad: PubMed 21962473
• DISTRICTS-Studie, Operation gegen Kortisoninjektion, 934 Patienten, The Lancet 2025: Lancet 2025
Dr. Bézard erklärt es im Video
Karpaltunnelsyndrom ohne Operation: Schiene, Spritze, PhysiotherapieWas bringt die Nachtschiene, was die Kortisonspritze, was die Physiotherapie? OA Dr. Georg C. Bézard ordnet die konservativen Behandlungen ein und sagt, wovon er abrät.